Was ein Fest!- LESBIANS- Anti Afd, CDU und Adultismus- Medienkompetenz!- Anti Männer- Bierpong und weed
Regie Gregor Schnitzler
Ein Familienfilm mit großem Ensemble.
Bibi, die junge Hexe aus Neustadt, ist aufgeregt: Auf dem Blocksberg findet das große internationale Hexentreffen statt und sie und ihre Freundinnen Schubia und Flauipaui dürfen als Freiwillige dabei sein. Doch gerade als es um die Zukunft der Junghexen geht, überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zum großen Chaos! Die alten Hexen von Neustadt benehmen sich plötzlich wie unberechenbare Teenager, und die jungen Hexen haben alle Hände voll zu tun, um nicht nur Ordnung in das von ihnen verursachte Chaos zu bringen...
Bibi Blocksberg - Das große Hexentreffen läuft in 1 Kino in Berlin - nächste Vorstellung Samstag, 17. Oktober um 14:00 im Kino Toni & Tonino.
Nächste Vorstellungen: Samstag, 17. Oktober.
Vollständiger Spielplan
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Was ein Fest!- LESBIANS- Anti Afd, CDU und Adultismus- Medienkompetenz!- Anti Männer- Bierpong und weed
Karla Kolumna und Barbara Blocksberg haben nicht interagiert, die Filmemacher wussten dass die Lesben sonst zu stark wären
Die Kleinsten unter uns dürften Spass damit haben.So ein wenig habe ich mich auf Bibi Blocksberg - Das grosse Hexentreffen ja schon gefreut. Erst mit den Jahren habe ich nämlich die Hörspiele richtig lieben gelernt und die alten Verfilmungen waren jetzt zwar nicht perfekt, aber doch durchaus charmant irgendwo. Ausserdem haben die Bibi & Tina Filme (ich habe das Gefühl, die ersten beiden Filme werden da richtig aufgewertet nach nem Rewatch) irgendwie dieses gesamte Kinderfilmchaos losgetreten, dass manchmal zwar an Selbstgeisselung grenzt (ja, ich meine dich Wilde Kerle 5), dann aber irgendwie ja doch Spass macht. Zumindest mir. Somit war klar: Das grosse Hexentreffen schaue ich mir im Kino an. Warum sollte ich mich als Erwachsener nicht auch bei Kinderfilmen ins Kino begeben dürfen?!Der grosse Hexenkongress steht an und Bibi, Schubia sowie Flauipaui dürfen auf dem Blocksberg aushelfen und damit hautnah dabei sein, wenn ein neuer Hexspruch ins Zauberbuch aufgenommen wird. Nur leider geraten sie mit der Internatsleiterin Servera aneinander, die versucht den kindlichen Spass zu unterdrücken und eine Welt der Zucht und Ordnung zu erschaffen. Klar, dass die Hexenfreundinnen da nicht still sitzen bleiben können! Hexenkugel und Hexenbesen erst ab 21? Was soll denn dieser Blödsinn!Bibi Blocksberg - Das grosse Hexentreffen behandelt durchaus ein paar nette Themen, die man Kids schon mal mit auf den Weg geben kann. Im Fokus steht hierbei das Recht auf Mitbestimmung. Kinder sollten aktiv an ihrer Zukunft teilhaben und mitbestimmen dürfen, denn es ist eben ihre Zukunft und das sollte nicht nur von Erwachsenen ausdiskutiert werden. Hinzu kommt, dass man als Erwachsener auch mal wieder lernen muss, wie ein Kind zu denken, denn manchmal will man einfach Spass im Leben haben und das sollte ja nicht verboten sein. Schade ist nur, dass diesen Themen eigentlich kein Raum geboten wird, denn mehr als ein paar Minuten widmet man ihnen dann schlussendlich doch nicht. Viel mehr ist der Film ein Wirrwarr an einzelnen Szenen und lustigen Neckereien. Wirklich gelungen ist das Drehbuch von Bettina Börgerding da aber leider nicht. Gerade die zweite Hälfte, die sich nur noch um Barbara, Walpurgia und Mania dreht, die eine verkochte Suppe probierten und dadurch gaga wurden, kommt viel zu kindlich daher und führt den Fokus zu sehr vom Treffen ab auf Neustadt. Dies geschieht wahrscheinlich nur, weil man sonst keine Chance sah, Figuren wie den Bürgermeister oder Karla Kolumna in die Geschichte richtig einzubinden. Während die Hexen also Cola-Pong spielen (Hexen exen), versuchen Bibi und Schubia die irren Damen wieder zur Besinnung zu bringen. Währenddessen plant Servera die Übernahme der Spitze.So ein wenig geht der Charme flöten, wenn die Hexen in Go Karts rumfahren und von einem Handlungsort zum Nächsten springen. Witzlos sind irgendwie auch Entscheidungen wie, dass man nicht mehr zum Kongress kann, wenn man zu spät kommt, weil dann die Tore verschlossen sind und es dann einfach einen Lieferanteneingang durch ein Klohäuschen gibt. Dazu gesellt sich in solchen Momenten CGI, welches vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Dass die Flugszenen 23 Jahre nach dem Film mit Sidonie von Krosigk immer noch nicht wirklich gut aussehen, geschenkt, aber dass dann auch einige Effekte und Umgebungsbilder aussehen, als wären sie aus einem Playstation Spiel der frühen 2000er, dass ist dann schon ein Armutszeugnis. Dabei sehen zumindest die Hexereien meist ganz ordentlich aus. Stellenweise klappts also, oftmals aber nicht. Da fragt man sich ob es am Budget oder der Zeit lag? Ebenso orientiert sich der Streifen für mich zu sehr an Bucks Filmen. Dass hier ständig gesungen wird, hätte nicht zwangsläufig sein müssen, wenngleich die Gesangseinlagen in Ordnung gehen, manchmal aber auch total wie aus dem Nichts kommen. Des Weiteren ist die Farbgebung schon enorm bunt, was aber immerhin zu den gelungenen Kostümen passt.Ja, Bibi Blocksberg - Das grosse Hexentreffen hat auch ein paar gute Seiten. Beispielsweise gibt Darstellerin Nala wirklich eine gute und sympathische Bibi ab, während mir Carla Demmin als Schubia enorm gut gefallen hat. Und auch Philomena Amari passt als Flauipaui und als Schubia sie "Blumenpott" nennt, hat sich dann doch ein Grinsen auf mein Gesicht verirrt. Sie sind vorhanden, die guten Szenen, die einen an die Hörspiele erinnern. Aber dann gibt es auch Entscheidungen, die mich zweifeln haben lassen, ob man die Figuren denn wirklich kennt. Bernhard, der anstatt das Hexen zu verfluchen, Bibi direkt zu Beginn dafür lobt und Marita, welche eine Matheaufgabe löst, statt Florian, das Mathegenie, neben ihr. Es sind nur Kleinigkeiten, aber Kleinigkeiten die eben auch Fragen aufwerfen. Beispielsweise auch Walpurgia, die in den Hörspielen ein Hexeninternat führt, welches hier aber keine Erwähnung findet, da es scheinbar nur das graue Internat gibt. Apropos graues Internat und graue Leute. Das erinnerte mich dann doch schon sehr an Momo. Was ich dafür aber lobend erwähnen muss ist Sophie Rois als Mania. Ihr "Hex Hex" kommt besonders gut! Ich hoffe nur, dass Figuren wie Karla Kolumna (Palina Rojinski) oder der Bürgermeister (Robert Palfrader) in der bereits abgedrehten Fortsetzung etwas mehr zum Tragen kommen. Den lieben Pichler habe ich übrigens auch schmerzlich vermisst.Bibi Blocksberg - Das grosse Hexentreffen ist ein netter Kinderfilm für alle unter 10 Jahren. Die Aufregung hält sich in Grenzen, denn die überdrehte Heike Makatsch als Servera macht am Ende nicht viel mehr, als ein Kochbuch zu verzaubern. Der kleine Junge mit dem Rollennamen "Star" fühlte sich auch etwas fehl am Platz an und seine farbliche Garderobe erinnerte mich stark an Cartman aus South Park, was mich nur noch mehr verwirrte. Aber hey, immerhin gibt es keinen Furzwitz und sympathisch waren mir die drei Junghexen am Ende des Tages auch. Letztlich gibt es hier keine grösseren Aufreger zu verzeichnen, aber eben leider auch nicht all zu viel positives. Verbindungen fehlen, Effekte wirken mehr schlecht als recht und die Handlung kann als solche kaum bezeichnet werden. Was ich letztlich aus dem Film mitnehme ist das grossartige "Hexen exen", ansonsten wird da nicht viel hängen bleiben. Schade, das Potenzial zu einem grandiosen Familienfilm wäre nämlich vorhanden gewesen. Während man sich aber in den Hörspielen durchaus traut, sehr erwachsen an einige Themen heranzugehen, scheut man sich im Film genau vor dieser Stärke und traut den Kids mal wieder viel zu wenig zu. Schade.PS: "Flop Stop" war ja völlig falsch eingesetzt!- Ranking 2025- LB Filmcrew Deutschlandchallenge: Teil 2 - Im Tal der Genrefilme
Die junge Hexe Bibi und ihre Freunde helfen beim großen internationalen Hexentreffen auf dem Blocksberg, wo magisches Chaos ausbricht, als sich ältere Hexe wie ungezogene Teenager verhalten.
Der Film wurde 2025 von Gregor Schnitzler gedreht.
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