Zu Beginn des Films sagt Wiebke, sie mache diese Reise durch Afrika, um ihre Vorurteile gegenüber des Kontinents abzulegen. Doch davon bekommt man während des Films nicht viel mit. Afrika dient nur als Kulisse für die eigene Challenge, die Wiebke sich gegeben hat - sie will sich beweisen, dass sie diese Reise schafft. Warum, wird nicht ganz klar. Und als der Satz fällt, dass der Kontinent unter den postkolonialen Strukturen leide, wirkt das eher als halbherzige Rechtfertigung für einen Film, der außer Landschaftsaufnahmen kaum etwas über das Land erzählt. Der Kontrast zwischen der gutsituierten Radreisenden auf Selbstfindung und der kargen Lebenswelt des Landes, das sie bereist, wirkt manchmal grotesk. Die Botschaft, die der Filmtitel andeutet, wird nicht eingelöst - wir leben zwar alle unter der gleichen Sonne, aber doch sehr unterschiedlich.








