Today I did something I've never done before: I went to two cinema screenings in one day, literally back to back. Barefoot in the Park was exclusively screened today and I really wanted to see it, and then I got invited to the premiere of this movie which took place three hours later. It was a bit stressful and of course many impressions in a short time period, but it didn't feel unnatural or too much for me. I'm a cinema girl after all. (I was actually surprised by myself that I had never done something like this before.)As far as this movie goes, it was a cute kids movie with good animation, but it could have had a more carefully worked out storyline and I think it needed more emotionality. And the live-action sequences were weird, but the worst thing about them is that they weren't even needed. I think the movie would have been better without them. I did like most of the animated sequences though.
Die Mucklas, die kleinen Kobolde, bringen gerne alles durcheinander. Dafür ist ein kleiner Krämerladen genau das richtige. Doch leider verstirbt der Besitzer des Ladens und der Kammerjäger Karl (Uwe Ochsenknecht) sorgt dafür, daß der Ort steril wird, sodass die kleinen Wesen dort nicht leben können. Nun machen sich drei von ihnen, Svunja (Roxana Samadi), Tjorben (Marcel Mann) und Smartö (Ali Samadi Ahadi) auf die Suche nach einem neuen Lebensraum.Es gibt Dinge, die sind sehr seltsam und wenig nachvollziehbar. Das ist keine Erkenntnis, sondern eine bloße Tatsache. Das man heute natürlich besonders dazu neigt, bestimmte Dinge auf die Leinwand zu bringen, die allesamt irgendwie erzählt werden „müssen“, um nochmal richtig Geld zu machen, verwundert nicht. Der Begriff des Spin-Off hat längst die Kinosäle überrollt, aus vermeintlich beispiellosen Geschichten, die großes Potential hätten, werden Cashcows, deren einziges Existenzrecht darin besteht, noch einmal eine lukrative Marke an den Mann zu bringen und Geld zu machen. So etwas Ähnliches ist Die Mucklas ...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen. Ein Film, der sich mit vermeintlich beleibten Nebenfiguren einer Reihe befasst, die im Prinzip das Pendant zu den Minions aus Ich – einfach unverbesserlich (2010) darstellen. Und da verwundert es natürlich auch nicht, daß man naturgemäß, wie bei solchen Wesen gerne, ordentlich auf Slapstick und die Frage des eigenen Platzes in der Welt setzt. Wo gehören die Mucklas hin, was tun sie? Wie werden sie dort angekommen, wo sie ankommen wollen. Diese Frage stellt Ali Samadi Ahadi in seinem nun mehr vierten Teil der Pettersson und Findus-Reihe in den Fokus und stellt der Ordnung die Unordnung gegenüber. Sicherlich ein Konzept, mit dem man gerade in Deutschland hätte viel anfangen können, doch das passiert nicht. Und um ehrlich zu sein, liegt das in der DNA dieser Figuren begraben. Wer sie nun sind, das weiß man vielleicht, wenn man sehr viel Zeit und Ahnung vom Franchise hat. Als Zuschauer mit einer betrachtenden Perspektive hat man aber ohnehin in den anderen Filmen schon immer das Problem gehabt, daß man nicht genau zuordnen, was sie überhaupt sind. Sie sind irgendwelche Quälgeister mit schrillen Tonlagen, die irgendwas durcheinanderbringen. Das mag zwar für jüngere Zuschauer noch irgendwas bereithalten, sorgt aber insbesondere bei solchen, die etwas älter sind für große Fragezeichen und während man vielleicht gerade in Die Mucklas ...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen den Anspruch darauf gehabt hätte, jene Erklärungen wirklich mal zu bekommen, bleibt Ahadi dem Zuschauer auch dieses Mal eben solche schuldig. Am ehesten klingt der gesamte Film, der von Figuren berichtet, die eine neue Heimat suchen, nach einem Flüchtlings-Film. Doch auch da bleibt unklar, inwieweit der Film in irgendwas abseits von irgendwelchen „Momenten“ in den „etwas passiert“ einzuordnen ist. Und gleichzeitig wird es zum Problem, wenn wirklich kaum definierte Figuren plötzlich einen gesamten Film tragen sollen, indem sie nun Hauptcharaktere sind. Unterdessen erzählt der Film von einem Kammerjäger, der irgendwie in die Ordnung vernarrt ist. Das mag als Metapher noch das anspruchsvollste sein, was Die Mucklas ...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen zu bieten hat und gleichzeitig ist auch das, irgendwo der infantile Zweck, der einen Bezug zum Zuschauer kleiner Art schaffen will. Serviert das mit einer quirligen Liebesgeschichte, deren größerer Zusammenhang durch das Overacting ebenso wenig zu tragen kommt, wie alles andere am Film. Die Mucklas hingegen müssen nun, auch ob ihrer limitierten Charakteristik – von Anführer bis Spaßvogel ist alles vertreten – lernen, wie sie als Team agieren. Der Ansatz des Zusammenhalts fußt natürlich auf der Idee, das man von Grund auf verschieden ist, aber am Ende des Tages doch miteinander auskommen und sich schätzen wie lieben lernen kann. Das ist alles natürlich rasant und spart echten Fans natürlich auch nicht den ein oder anderen Verweis auf das gesamte Franchise aus, doch es bleibt fraglich, inwieweit der Film eigentlich irgendwas Sinnvolles zu erzählen hat. Weiß nicht, ob man wissen musste, wie das passierte, aber Die Mucklas ...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen und ist dabei typisch deutsche Kinderunterhaltung geworden. Die Flüchtlingsanalogie in allen Ehren bleibt am Ende des Tages nur noch etwas Nonsens und vertane Chancen über.