Das Festivaljahr in Madrid beginnt Ende Mai, erreicht in der Hitze des Juli seinen Höhepunkt und zieht im Herbst wieder an: Indie in der Caja Mágica, Gartenkonzerte im Botánico, vier Tage Mad Cool in Villaverde, das Sommerprogramm der Stadt und zwei Monate Jazz im Oktober und November.
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Tomavistas eröffnet die Saison Ende Mai in der Caja Mágica, dem Tenniskomplex in San Fermín südlich von Madrid Río. Es ist ein mittelgroßes Festival mit Indie, Pop, Elektronik und spanischen Alternative-Acts, einem ausgewogenen Line-up und Platz zum Bewegen - gut für alle, die lieber das ganze Programm sehen, als um einen Platz vorne zu kämpfen. Von Anfang Juni bis Ende Juli läuft Noches del Botánico als Konzertreihe, nicht als einzelnes Festival: Dutzende Konzerte, ein oder zwei Acts pro Abend, im Real Jardín Botánico Alfonso XIII der Universidad Complutense in der Ciudad Universitaria. Die Kapazität ist klein, die Bühne steht zwischen Bäumen, und das Programm reicht von Rock und Pop über Jazz, Flamenco und Singer-Songwriter bis zu elektronischen Namen.
Anfang Juli ist die dichteste Phase. Mad Cool, das größte Festival der Stadt, belegt vier Tage lang das Gelände Iberdrola Music in Villaverde im Süden Madrids, mit Headlinern aus Rock, Indie und Pop und elektronischen Bühnen bis spät in die Nacht. Etwa zur selben Zeit findet Río Babel im Auditorio Miguel Ríos in Rivas-Vaciamadrid statt, knapp außerhalb der Stadt im Südosten, mit Latin, spanischem Pop, Rock, Hip-Hop und Comedy. Im Juli und August verteilt das städtische Programm Veranos de la Villa Konzerte, Tanz, Theater und Open-Air-Kino über die Bezirke, mit dem Innenhof des Conde Duque als wichtigster Musikbühne. Wenn die Hitze nachlässt, füllt JAZZMADRID, das internationale Jazzfestival, Oktober und November mit Konzerten in Theatern und Clubs wie dem Teatro Fernán Gómez, dem Conde Duque, dem Café Berlín und der Sala Villanos.
Wer zum ersten Mal hingeht, sollte mit Hitze und späten Zeiten rechnen. Julinachmittage in Madrid sind sehr heiß und die Open-Air-Gelände bieten wenig Schatten, also lieber zu den Abendsets kommen, viel Wasser trinken und eine Kappe tragen. Hier fängt alles spät an und hört noch später auf: Bei Mad Cool laufen die letzten Sets bis weit nach 2 Uhr, und die Metrolinie 3 ab Villaverde Alto sowie zusätzliche Shuttles von EMT und Cercanías bringen alle in den frühen Morgenstunden zurück ins Zentrum. Die Caja Mágica liegt ebenfalls an Linie 3 (San Fermín-Orcasur), der Botánico ist ein kurzer Fußweg von Metropolitano und Ciudad Universitaria an Linie 6 entfernt.
Von Ende Mai bis zum Ende des Sommers, mit einer zweiten Welle im Herbst. Tomavistas eröffnet Ende Mai, Noches del Botánico läuft im Juni und Juli, Mad Cool und Río Babel folgen Anfang Juli, Veranos de la Villa deckt Juli und August ab und JAZZMADRID Oktober und November. Auf Mood siehst du, was gerade im Verkauf ist.
Auf dem Gelände Iberdrola Music in Villaverde im Süden Madrids. Die nächste Metrostation ist Villaverde Alto an Linie 3, und an Festivalabenden fahren Metro, EMT und Cercanías zusätzliche Nacht-Shuttles ins Zentrum. Aktuelle Termine und Tickets findest du auf Mood.
Nicht ganz. Río Babel findet im Auditorio Miguel Ríos in Rivas-Vaciamadrid statt, einer Stadt knapp südöstlich von Madrid, erreichbar mit der Metrolinie 9. Das Programm setzt auf Latin, spanischen Pop und Rock. Tickets gibt es auf Mood.