English Version below🟠🟢🔵Das Erscheinungsjahr von „Grizzly“ kündigt bereits an, was für eine Art Film wir es hiermit zu tun haben. Nämlich wurde besagter Film ein Jahr nach dem Welterfolg „Der weiße Hai“ gedreht und veröffentlicht, was im Grunde auch die ganze Geschichte von „Grizzly“ widerspiegelt.In einem Nationalpark für Touristen irgendwo in den Wäldern der USA, werden eines Tages zwei Wanderinnen von einem, wie sich später im Krankenhaus feststellen lässt, Bären angegriffen und schließlich auch getötet. Daraufhin beschließt der Chief Ranger des Nationalparks Michael Kelly mit dem Naturforscher Arthur Scott besagten Bären noch vor der Touristensaison aus dem Park zu schaffen, was zu weiteren und tödlichen Angriffen führt.Ja, hier haben wir „Der weiße Hai“ verfrachtet auf Land und in die Wälder der USA mit einem Bären anstelle eines Weißen Haies. Sehe ich mir die allgemeinen Bewertungen von einer 2,7 sowie die Wikipedia-Rezessionen an, wiegt das Erbe schwer, sehr schwer.Als Fan vom Tierhorror der stets aus ist, neues Material zu finden und zu sichten, und das bestenfalls im Ausklammern von CGI-Effekten, die des Tierhorrors Tod sind, ist es zumindest mir völlig egal, wie sehr „Grizzly“ sein großes Vorbild nicht zitiert, sondern gar und schamlos kopiert. Die Gründe liegen sicherlich an den vor Ort gedrehten Schauplätzen die einfach fantastisch für die Atmosphäre sind, zumal so häufig spielt der Tierhorror nicht in vergleichbaren Gegebenheiten und in selbigen Kontext. Dazu ist der Film durchaus gut inszeniert, auch wenn die Tier- bzw. die Bärenattacken der große Schwachpunkt sind, versucht Regisseur William Girdler seinen Antagonisten wie der Weiße Hai in „Der weiße Hai“ aus dem Verborgenen sowohl Angreifen zu lassen wie zu zeigen, was ihm hier und das auch gelingen mag, im Ganzen gesehen eher weniger, zumal ich eher den Eindruck habe, es lag an den Möglichkeiten die zu folgender Inszenierung führte. Nebst der Action an sich, ist es eher das Warten auf unseren Bären, was durchaus etwas Geduld erfordert ohne die rechte Belohnung zu bekommen. Zum eigenen Glück, wiegen das die sympathischen Figuren wie Darsteller auf, denen man einfach echt gerne folgt und in ihrem Tun beiwohnt, auch gerne länger sehen möchte, sei es durch den Film selbst oder durch eine Fortsetzung, Fazit: für den Tierhorrorfan, eine freudige Entdeckung die eher das überfällige Abhacken ist. Tierangriffe ------------------------------------------- The year “Grizzly” was released already hints at what kind of movie we’re dealing with here. Namely, the film was shot and released one year after the global hit “Jaws,” which essentially reflects the entire story of “Grizzly.”One day, in a national park for tourists somewhere in the forests of the U.S., two female hikers are attacked and ultimately killed by what is later determined in the hospital to be a bear. As a result, the national park’s chief ranger, Michael Kelly, teams up with naturalist Arthur Scott to remove the bear from the park before the tourist season begins—a decision that leads to further deadly attacks.Yes, here we have “Jaws” transplanted to land and into the forests of the U.S., with a bear instead of a great white shark. Looking at the overall rating of 2.7 and the Wikipedia reviews, the legacy weighs heavily—very heavily.As a fan of animal horror who’s always on the lookout for new material to discover—and preferably without CGI effects, which are the bane of the genre—I, for one, couldn’t care less about how much “Grizzly” doesn’t just reference its great role model but outright and shamelessly copies it.The reasons certainly lie in the on-location settings, which are simply fantastic for creating atmosphere—especially since animal horror films so rarely take place in comparable settings and within the same context. In addition, the film is quite well directed; even though the animal—or rather, bear—attacks are its major weak point, director William Girdler attempts to have his antagonist—much like the great white shark in *Jaws*—attack from the shadows while also revealing what lies in wait, and while he may succeed in this regard here, overall the effect is rather limited, especially since I get the impression it was due to the limitations that led to this particular staging. Aside from the action itself, it’s more the wait for our bear that requires quite a bit of patience without really delivering the right reward.Fortunately, this is offset by the likable characters and actors, whom you genuinely enjoy following and watching in action—and would love to see more of, whether in the film itself or in a sequel.Conclusion: For fans of animal horror, this is a delightful discovery that feels more like a long-overdue must-watch.Animal Attacks













