Gesichtet wurde die DVD von filmjuwelen.Fassungstitel: Das Wirtshaus im Spessart.Eine Comtesse und Gäste eines Wirtshauses werden von einer Räuberbande als Geiseln genommen, um von ihrem reichen Vater Geld zu erpressen. Sie kann als Bursche verkleidet entkommen, doch da der Graf nicht zahlen will, kehrt sie zurück, um die Gefangenen zu befreien.Die tollen Sets des Wirtshauses und schöne Schauplätze wie der große Wald und der Räubersteinbruch machen in Kombination mit den prächtigen Farben und Kostümen optisch Einiges her.Die Anzahl der Gesangseinlagen ist überschaubar und die kurzen Stücke setzen sich nicht im Gedächtnis fest, fügen sich aber recht stimmig in die Handlung ein.Die Geschichte, die toll von Rudolf Vogel als Gaukler eingeleitet wird, unterhält zu Beginn mit den beiden Wanderern (Hans Clarin und Helmuth Lohner), der Kutschenfalle der Gaunerbande, um die reiche Bagage ins Wirtshaus zu locken, Verkleidungen, Flucht, Wiederkehr und Spitzen gegen Kirche, Adel und Militär gut, doch wenn der Fokus auf die öde Beziehung vom Räuberhauptmann (Carlos Thompson), der eine geheime Vergangenheit hat und der tollen Liselotte Pulver, mit der ich in ihrer Rolle als Lilo in der "Sesamstraße" aufwuchs, und zwischen denen sich natürlich eine Liebelei entwickelt, flacht der Unterhaltungswert deutlich ab.Insgesamt ist "Das Wirtshaus im Spessart" eine unterhaltsame Komödie in schicker Optik, mit Gesangseinlagen und spielfreudigem Cast, der in der zweiten Hälfte die Gewitztheit abhanden kommt.














