Wir nutzen Cookies, um dein Erlebnis persönlicher zu machen und den Traffic zu messen. Du kannst jederzeit widersprechen.
Als Hamburg 1980 seinen ersten CSD feierte, war Paragraf 175 noch geltendes Recht - und gegen ihn richtete sich die Demonstration.
Gerade nichts los
Pride-Veranstaltungen liegen im Sommer, doch jede Stadt legt ihre eigenen Termine fest - in Hamburg können Marsch und Partys einen Monat vor oder nach der nächsten Stadt dieser Liste stattfinden.
Am 28. Juni 1980 gingen Schwule, Bisexuelle und trans Menschen in der Hansestadt zum ersten Mal in großer Zahl für ihre Rechte auf die Straße. Der erste CSD wurde von der Homosexuellen Aktion Hamburg organisiert, und rund 1.500 Menschen demonstrierten gegen den Paragrafen 175 - jenen Abschnitt des Strafgesetzbuchs, der Sex zwischen Männern noch unter Strafe stellte - und für bessere Lebensbedingungen Homosexueller. Der Paragraf wurde erst 1994 endgültig gestrichen, vierzehn Jahre später.
Heute gehört der Hamburger CSD zu den größten Deutschlands, mit einer ganzen Pride Week rund um die Sommerdemo, mit Reden, Partys und Veranstaltungen in der ganzen Stadt. St. Georg, das Viertel am Hauptbahnhof rund um die Lange Reihe, ist das historische Herz des queeren Lebens, mit Bars und Cafés, die es dort seit Jahrzehnten gibt. Wie Berlin behält Hamburg den Namen Christopher Street Day, nach der New Yorker Straße, in der alles begann. Der zweite Pol ist St. Pauli rund um die Reeperbahn, die Ausgehmeile am Hafen, wo Clubs und Partys das ganze Jahr bis zum Morgen laufen. Zwischen dem gesetzten, entspannten St. Georg und dem lauten St. Pauli hat die Stadt zwei sehr verschiedene queere Nächte. Die Liste hier zeigt die LGBTQ+ freundlichen Veranstaltungen insgesamt und nicht nur die Tage der Demo.
Am 28. Juni 1980, organisiert von der Homosexuellen Aktion Hamburg. Rund 1.500 Menschen demonstrierten gegen den Paragrafen 175, der erst 1994 endgültig gestrichen wurde.
In St. Georg am Hauptbahnhof, rund um die Lange Reihe, mit Bars und Cafés, die es dort seit Jahrzehnten gibt.