"Früher waren Menschen wie Daniel Ellsberg (Pentagon-Papers), Edward Snowden (NSA-Affäre), Chelsea Manning ('Collateral Murder' mit WikiLeaks) und Karen Silkwood (die Aufdeckung von Missständen innerhalb der US-Nuklearindustrie) oder gerade vielfach diskutiert die anonymen Informant*innen in NAZA mal gefeiert als Bollwerk gegen Machtmissbrauch und Willkür. Heute nimmt der Druck auf Whistleblower*innen angesichts zunehmend autoritär gerierender Regime weltweit immer mehr zu. Menschen, die mit Insider-Informationen politische, wirtschaftliche, militärische Missstände aufdecken, stellen ein notwendiges Korrektiv gegen Korruption, Betrug, Machtmissbrauch, Verschleierung, Menschenhandel und viele andere Verbrechen dar und doch (oder gerade deswegen) brandmarken sie die Mächtigen, deren Machenschaften sie stören und aufdecken, als Spione und Verräter. Viele von ihnen werden verhaftet und zu langen Gefängnisstrafen verurteilt, anderen müssen aus ihrer Heimat fliehen und sich ins Exil begeben. Anders gestaltet sich das in der EU, die in den vergangenen Jahren Gesetze zum Schutz von Hinweisgebern erlassen hat.Doch es gibt auch andere Organisationen, die Whistleblower*innen schützen. Eine davon, das Netzwerk The Signals Network und dessen Gründerin Delphine Halgand-Mishra, begleitet Marc Bauder (Master of the Universe; Wer wir waren) in seinem Dokumentarfilm Whistleblower, rollt dabei quasi en passant die Geschichte der Enthüllungen durch Hinweise auf und zeigt exemplarisch drei Fälle, die zeigen in welche Gefahren sich menschen begeben, die diesen Weg beschritten haben."Zur kompletten Kritik von Joachim Kurz: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/whistleblower-2026









