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Fast vier Jahre musste man auf Jon Flemming Olsens neues, mittlerweile viertes Solo-Album warten. Was hat sich in dieser Zeit getan, was hat sich verändert? Wenn man in „Haus der Liebe“ hineinhört, merkt man sofort: Die Hauptzutaten in Olsens musikalischer Küche sind zwar immer noch die Gleichen, nämlich akustische Saiteninstrumente unterschiedlichster Bauart … und doch klingt alles irgendwie souveräner, breiter und größer. „Jedes meiner vorherigen Alben hatte ein klangliches Konzept, das relativ enge Grenzen setzte.“, erklärt Olsen. „um eine bestimmte Form und Klangvorstellung umzusetzen. Dies ist nun meine erste Produktion ganz ohne eine instrumentale Selbstbeschränkung.“ Erlaubt war also alles, was die neuen Lieder zum Strahlen und Blühen bringt: Bass und Schlagzeug für den Groove, Streicher für die Seele, Tasten und Vibraphon für die Lässigkeit, Chorstimmen für die Kraft und E-Gitarren für die Ecken und Kanten. „Wir leben in einer Zeit drängender Fragen.“, fährt Olsen fort. „Möglicherweise gibt es auf „Haus der Liebe“ deshalb auch Songs, die in der Umsetzung einfach mehr „Drang“, mehr Energie gefordert haben.“ Aber natürlich findet man auf seinem vierten Werk auch die für Olsen so typischen, tief schauenden, unverkitschten Balladen. Die leisen, nachdenklichen Lieder. Und die luftigen, eher komödiantischen. Seine Leichtigkeit und den Humor hat das Multitalent also offensichtlich nicht eingebüßt.
Jon Flemming Olsen plays acoustic-driven German pop and singer-songwriter music, blending thoughtful ballads with rich instrumentation found on albums like Haus der Liebe.
Jon Flemming Olsen is a German artist prominent in the domestic singer-songwriter and acoustic pop scene.
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