Eine dokumentarischer Blick auf das lange Ende einer Ehe zwischen einer ostdeutschen Frau und einem koreanischen Mann - geprägt von ihrem Drang Emotionen künstlerisch zu verarbeiten und seinem geerdeten Blick auf Zwischenmenschlichkeit und getrennt von Kultur und sprachlichen Grenzen.Ich hab das Ganze sehr gerne geschaut, auch weil Teile der erweiterten Familie sehr nahbar und interessant anzuschauen und doch so sehr in ihren gesellschaftlichen Vorstellungen festgefahren sind.Ein winzig kleiner, manchmal lustiger, manchmal sehr emotionaler Film, der seine Momente gut versteht und auch längere Zeiträume gut erzählen kann. Am Ende eventuell einfach viel zu spezifisch für ein größeres Publikum, aber dafür umso menschlicher auf der Suche nach dem was einen verbindet und letztendlich trennen kann.








