Simon & Milos: From Austria to Serbia(Link – boxd.it/edGWY )Ulrich Seidl provoziert, polarisiert und spiegelt die Welt in all ihren unbelichteten Seiten wider, ebenso wie hier in „Safari“. Dabei bleibt, klugerweise, Seidel stets der Beobachter, der Unparteiische, ein Erzähler ohne eigene Positionierung seiner eigenen Meinung die wie auch immer ausfallen mag. Er hält die Kamera in langen Einstellungen ohne Off-Kommentar, Einspielern von Musik, ohne Effekthascherei wie wir sie immer wieder in den heutigen Dokus zu Hauf vorgesetzt bekommen. Er zeigt, kommentiert nicht. Was er uns zeigt, ohne sich auf eine Seite zu positionieren, sind, klarerweise, eine Randerscheinung der gehoberen Gesellschaft, eine Gesellschaft die in der Großwildjagd ihr Hobby gefunden hat, ihre Leidenschaft, ihren Adrenalinkick. Soweit ich das mitbekommen habe, dreht sich das Erschießen, das Töten, das Umbringen und das Auslöschen der bereits mit dem Titel besagten Artenvielfalt Afrikas, um eine vierköpfige Familie nebst einem älteren Ehepaar und in einigen wenigen Szenen die des Besitzers der „Ranch“. Höchstens der Dialekt, deutete auf die Herkunft der Personen hin, spart Seidel sowohl persönliches, wie Beruf, eben des Heimatlandes oder des Heimatortes völlig aus. Er fokussiert das Auge der Zuschauer auf das Wesentliche, eben dem Tötungsakt. Der Tötungsakt, die Jagd selbst, kommt sehr geerdet, „ereignisarm“ rüber, ein Akt der, selbstverständlich, komprimiert wird, was die Suche nach dem Wild selbst anbelangt. Dafür hält die Kamera vom Schuss angefangen bis zum Ausweiden schonungslos drauf, zeigt die völlige Konzentration der Schützen, die Positionswechsel, das Abfeuern der Waffe die selbst einem sitzend auf der Couch oder im Bett offenbart, welch Power und Kraft diese Geschosse hervorrufen, die lobenden Worte des Guides?) bei einem Erfolgreichen Schuss, das Suchen des angeschossenen Viehs, das gegenseitige Abklatschen einer erfolgreichen Jagd, das positionieren des erlegten Tieres für die Fotos, später dann, den Abtransport besagten Abschusses und das Heuten und Ausweiden des Leichnams. Davor, am Ende und dazwischen reden die Personen über ihre bevorzugte Waffe, die gewünschten Tagesziele, am Rande auch eine kleine Positionierung ihrerseits zu ihrem Hobby. Ohne jetzt genauer darauf einzugehen, möchte ich hier die Mutter der Familie frei zitieren die meinte: sie verabscheue das Wort töten, sie erlegen Tiere, Massentierschlachtungen wären, so ihre Meinung, töten!Wer mit einer knochentrockenen, ruhigen aber einer deswegen umso schonungsloseren Doku gut zurechtkommt, wird ein sonst eher verschlossenen Einblick in diese Welt zu Gesicht bekommen, die einen schockiert wie erschreckt welche Rechtfertigung manche für ihr eigenes Gewissen parat haben, geht mir und wohl denn meisten jede Verständnis abhanden, wo der Unterschied vom Schießen eines Fotos für das Einfangen dieser prachtvollen Tiere die ebenso von den Jägern als solche angesehen werden, und dem Erschießen und dem danach folgenden Foto machen ist, weil mit Jagd hat das wenig bis nichts zu tun. Link - www.youtube.com/watch?v=NnMP0Vm3LJs
Good documentary about German hunters and safaris, but not so good Ulrich Seidl movie. It's kind of dull and short of ideas, which represents very well the safari thing, but fails to engage with more points of view. There's a try of accusing these Germans of racism, but it doesn't work and what is worse: the documentary itself presents black people from Africa as no-talking, no-thinking, raw-flesh-eating savages, when they could give us a very interesting perspective about the white hunters.Buen documental sobre cazadores alemanes y safaris, pero no tan buena peli de Ulrich Seidl. Es un poco aburrida y corta de ideas, lo que representa muy bien un safari, pero no se involucra con más puntos de vista. Hay un intento de acusar a los alemanes de racismo, pero no funciona, y lo que es peor: el documental en sí presenta a los negros de África como salvajes que no hablan, no piensan y comen carne con las manos, cuando podrían darnos una muy perspectiva interesante sobre los cazadores blancos.