Wir nutzen Cookies, um dein Erlebnis persönlicher zu machen und den Traffic zu messen. Du kannst jederzeit widersprechen.
Westkreta eröffnet seinen Festkalender am 23. April, wenn Asi Gonia zu einem gelebten Hirtenritual wird: Zum Fest des heiligen Georg, des Schutzpatrons der Hirten, füllt sich der Dorfplatz vom frühen Morgen an mit Glocken und Herden. Die Saison läuft weiter durch den dichten Kalender der Dörfer von Apokoronas und endet am 14. und 15. August im Kloster Gonia.
Gerade nichts los
Mai - September
Panigiria laufen von Mai bis September, ihren Höhepunkt haben sie zu Mariä Entschlafung am 15. August, wenn fast jedes Dorf sein Fest feiert. Jedes Programm steht erst kurz vor dem eigenen Namenstag fest - die Liste füllt sich spät und bleibt außerhalb der Saison leer.
Asi Gonia begeht am 23. April (Fest des heiligen Georg, Schutzpatron der Hirten) eines der ungewöhnlichsten Panigiria des griechischen Kalenders: 25.000 bis 30.000 Schafe und Ziegen werden auf dem Dorfplatz zur gemeinsamen Segnung zusammengetrieben, danach verteilen junge Frauen in Tracht die warme Milch an alle. Vom Morgengrauen an liegen Glockenklang und Stallgeruch über dem Platz, die Kafenia schenken ab dem ersten Licht aus, und das Fest dauert den ganzen Tag. Apokoronas, östlich von Chania, gehört zu den dichtesten Festregionen Kretas: Das Fest in Xirosterni am 5. und 6. August (Verklärung des Herrn) gilt als eines der bekanntesten in Apokoronas, während das Kloster Gonia am 14. und 15. August Tausende anzieht und als wichtigste Wallfahrt zum 15. August in der Gegend gilt - mit militärischen Ehren und kretischer Musik bis zum Morgen.
Die Rizitika bilden die tiefste Schicht der Musiktradition von Chania: mehrstimmige A-cappella-Gesänge byzantinischen Ursprungs, von Männergruppen ohne Instrumente gesungen, in strengem Frage-Antwort-Muster. Es gibt 32 verschiedene Melodien, unterteilt in Lieder 'der Tafel' (für Hochzeitsmahle) und 'des Weges' (für Hochzeitszüge). Es ist keine Tanzmusik - gesungen wird an langen Tafeln - und sie gehören nicht zum üblichen Programm eines Panigiri, prägen aber die musikalische Identität Westkretas. Ihr geografischer Kern liegt am Fuß der Lefka Ori, der Weißen Berge. Landesweit bekannt wurden sie vor allem durch die Aufnahmen, die Giannis Markopoulos 1972 mit Nikos Xylouris machte, der aus dem benachbarten Anogeia in Rethymno stammte.
Am 23. April (Fest des heiligen Georg) werden in Asi Gonia 25.000 bis 30.000 Schafe und Ziegen auf dem Dorfplatz zur gemeinsamen Segnung durch den Priester zusammengetrieben. Anschließend verteilen junge Frauen in Tracht die warme Milch an alle Anwesenden, und die Kafenia schenken ab dem frühen Morgen aus. Es gilt als das charakteristischste Panigiri der Region Chania - ein Hirtenfest, das ohne touristische Verpackung überlebt hat.
Die Rizitika sind mehrstimmige A-cappella-Gesänge vom Fuß der Lefka Ori in Westkreta, von Männergruppen ohne Instrumente gesungen, in Frage-Antwort-Form. Es gibt 32 verschiedene Melodien, unterteilt in Lieder 'der Tafel' und 'des Weges'. Sie haben byzantinische Wurzeln und sind keine Tanzmusik. Landesweit bekannt wurden sie durch die Aufnahmen von Giannis Markopoulos mit Nikos Xylouris aus dem Jahr 1972.