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Lamia feiert auf drei ganz eigene Arten: mit der Gkamila, einem Kamel, das im Karneval durch die Straßen zieht, mit der Osterwoche in Ypati an den Hängen des Oiti und mit den Augustfesten in den Dörfern, wenn die Weggezogenen heimkehren.
Gerade nichts los
Mai - September
Panigiria laufen von Mai bis September, ihren Höhepunkt haben sie zu Mariä Entschlafung am 15. August, wenn fast jedes Dorf sein Fest feiert. Jedes Programm steht erst kurz vor dem eigenen Namenstag fest - die Liste füllt sich spät und bleibt außerhalb der Saison leer.
Wer in Lamia nach dem Karneval fragt, hört von der Gkamila. Der Brauch reicht mehr als zwei Jahrhunderte zurück und beginnt im Viertel Agioi Theodoroi, wo der Kulturverein jedes Jahr ein Kamel baut und mit gewebten Decken behängt. Zwei Männer darunter tragen es und wechseln sich ab, der Gkamilieris, der Kameltreiber, hält es im Zaum, und dahinter folgen die Musiker des Viertels mit dem Lied "Lamiotiki Gkamila". Das Kamel zieht die ganze letzte Karnevalswoche bis zum Käsesonntag durch die Stadt, und am Reinen Montag, dem ersten Fastentag, folgt sein gespieltes "Opfer". Der Brauch soll aus Ostrumelien stammen; die Stadt umrahmt ihn mit einem Umzug, dem Bändertanz Gaitanaki und Feuern.
Zu Ostern zieht das Fest hinauf nach Ypati, an die Nordhänge des Oiti. Am Ostersonntag wird nach dem Nachmittagsgottesdienst eine mit Schwarzpulver gefüllte Judaspuppe im Kirchhof von Agios Nikolaos verbrannt, und der Folkloreverein Ainianes führt den Tanz auf dem Ainianon-Platz mit Liveband an. Am Mittwoch der Osterwoche steigen die Männer zur Höhle von Arsali mit der Kapelle Agia Ierousalim hoch am Oiti auf, übernachten dort und kommen am Donnerstag zu einem Empfang mit Segnung, Tanz und Fest zurück. Die Osterwoche von Ypati dauert die ganze Woche, und die Einheimischen verbinden sie mit den römischen Rosalien, mit Byzanz und mit den Freischärlern der Rumeli.
Der Sommer gehört den Dörfern. Die Kirchen der Agia Paraskevi feiern am 26. Juli, die Kapellen des Propheten Elias am 20. Juli. Am 6. August begeht das Kloster Agathonos bei Ypati die Auffindung der Marienikone durch den heiligen Agathon, und am 15. August, Mariä Himmelfahrt, feiert die Kapelle Palaiopanagia bei Vardates unter Platanen an einer Quelle, wo der Überlieferung nach Hirten die Ikone der Muttergottes von Prusa fanden. In den Bergdörfern von Oiti und Othrys ist der August die Zeit der Heimkehr: Tische auf dem Platz, Lamm am Spieß, Wein vom Fass, und die Klarinette führt Tsamiko und Syrto, die Tänze der Rumeli, bis tief in die Nacht.
Das Kloster Agathonos bei Ypati feiert am 6. August und die Kapelle Palaiopanagia bei Vardates am 15. August, während die Bergdörfer von Oiti und Othrys den ganzen Monat eigene Feste mit Klarinette und Tanz feiern. Das aktuelle Programm findest du auf Mood.
Ein Karnevalsbrauch, der über zwei Jahrhunderte alt ist: Ein mit gewebten Decken behängtes Kamel, getragen von zwei Männern, zieht mit Kameltreiber und Musikern aus dem Viertel Agioi Theodoroi durch die Stadt und wird am Reinen Montag symbolisch "geopfert".
Am Ostersonntag wird bei der Kirche Agios Nikolaos eine Judaspuppe verbrannt, danach wird auf dem Ainianon-Platz getanzt. Am Mittwoch steigen die Männer zur Höhle von Arsali am Oiti auf und kehren am Donnerstag zu einem Dorffest zurück. Veranstaltungen in der Gegend findest du auf Mood.