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Ein Panigiri ist das griechische Dorffest am Tag des örtlichen Heiligen. Rund um Konitsa sind die Plätze im Winter halb leer - im August kommen die Ausgewanderten zurück, und die Klarinette spielt bis zum Morgen, mit dem Höhepunkt an Mariä Himmelfahrt.
Gerade nichts los
Mai - September
Panigiria laufen von Mai bis September, ihren Höhepunkt haben sie zu Mariä Entschlafung am 15. August, wenn fast jedes Dorf sein Fest feiert. Jedes Programm steht erst kurz vor dem eigenen Namenstag fest - die Liste füllt sich spät und bleibt außerhalb der Saison leer.
Der Kalender wandert von Dorf zu Dorf. Am 6. August, zur Verklärung Christi, feiern Monastiri, Klidonia und Elefthero. Um den 12. und 13. August sind Gorgopotamos, Armata, Plikati und Plagia an der Reihe. Am Vorabend und am Tag von Mariä Himmelfahrt, dem 14. und 15. August, feiern fast alle gleichzeitig: Pyrsogianni, Vourbiani, Ganadio, Distrato, Amarantos, Drosopigi, Kastaniani und Aetomilitsa. In den Tagen danach folgen Fourka, Agia Varvara, Aidonochori, Oxya und Pades. Viele davon gehören zu den Mastorochoria, den steinernen 'Meisterdörfern', deren Bauleute in ganz Griechenland und auf dem Balkan Häuser, Brücken und Kirchen errichteten - Gorgopotamos war für seine Schnitzer hölzerner Ikonostasen bekannt.
Aetomilitsa, ein aromunisches Dorf auf 1.430 Metern an den Hängen des Grammos, ist das höchstgelegene Dorf der Gegend. Im Winter leert es sich fast vollständig, im Sommer ziehen die Herden hinauf, und das Fest am 15. August an der Marienkirche ist das Wiedersehen aller Familien des Dorfes, mit Manouri-Käse und Fleisch von den umliegenden Weiden. In Molista verlegte der Dorfverein sein Fest auf den ersten Samstag nach dem 15. August, damit die Ausgewanderten im Urlaub dabei sein können: Gottesdienst in der Kirche Agios Nikolaos, Giomatia (ein gefülltes Innereiengericht) in den Häusern und am Nachmittag der große Kreistanz auf dem Platz, den traditionell der Priester mit einem Tsamiko eröffnet.
Die Musik ist epirotisch: vorne die Klarinette, dahinter Geige, Laouto (Laute) und Rahmentrommel, manchmal ein Akkordeon. Konitsa liegt am Schnittpunkt von Epirus und Westmakedonien und hat eigene Musikerfamilien wie die Halkias, und die Kapelle folgt dem Stil dessen, der den Tanz anführt. Die Kleinstadt selbst, die man über die einbogige Steinbrücke am Aoos von 1871 betritt, veranstaltet im Sommer Abende mit Tanzgruppen auf dem zentralen Platz, und im November wird dort Tsipouro gebrannt.
Vor allem von Ende Juli bis Mitte August, mit dem Höhepunkt am 14. und 15. August, wenn Pyrsogianni, Vourbiani, Ganadio, Distrato und Aetomilitsa gleichzeitig feiern. Das aktuelle Programm findest du auf Mood.
Eine epirotische Kapelle mit Klarinette, Geige, Laouto und Rahmentrommel. Getanzt werden Tsamiko, Syrto und die langsamen Kreistänze des Epirus, und die Musiker folgen dem Vortänzer. Wer wo spielt, steht auf Mood.
Ja. Ein Panigiri ist öffentlich, unter freiem Himmel und ohne Eintritt - man setzt sich an die langen Tische, bestellt Essen und Wein und tritt in den Kreis, wenn ein Tanz beginnt, den man kennt. Das aktuelle Programm steht auf Mood.